Basel Crematorium

Visualization © Buro B-C

Unser Wettbewerbsbeitrag für das Krematorium Basel – entworfen in Zusammenarbeit mit dem französischen Architekten Eric de Broche des Combes – erweitert die Aufgabenstellung von einem einzelnen, meist nüchternen Bauwerk zu einer poetischen, multisensorischen räumlichen und emotionalen Reise.
Obwohl das Gelände an einen bestehenden Garten im Renaissancestil grenzt, beginnt unsere architektonische Erzählung im Wald des Hörnli-Friedhofs. Der neue Weg führt durch das Waldinnere und eine Abfolge kontemplativer Räume, wobei sich das Triptychon der skulpturalen Schornsteine allmählich offenbart und so auf die Präsenz des Krematoriums hinweist. Der Wald schafft einen stillen, nachdenklichen Rahmen für Momente der Ruhe und des Innehaltens. Erinnerungen und Gefühle dürfen beim Gehen wirken, während Trauernde verschiedene Pfade und Räume erkunden.
Am Krematorium angekommen, bleibt das Gebäude zunächst unsichtbar.
Über eine spiralförmig abwärtsführende Rampe gelangen die Besucher in einen monumentalen Innenhof – das Haupteingangsportal zum Krematorium und zum Raum der Trauer. Der Raum für die letzte Ruhe ist inspiriert vom klassischen römischen Cavum Aedium – einem Innenhof, von dem aus der Verstorbene zum Krematorium überführt wird. Ein dezent gestalteter Trauerraum wird von Oberlichtern erhellt und öffnet sich entweder zum Lichthof oder zu einem eindrucksvollen „Feuertor“ – so finden die Trauernden ihre ganz persönliche Form des Abschieds.
Krematorien werden traditionell als funktionale, fast industrielle Anlagen behandelt.
Unser Entwurf bricht mit allen bekannten Typologien und stellt stattdessen den menschlichen Geist in den Mittelpunkt. Zeitlose Räume und Materialien schaffen ein sublimes Erlebnis, damit dieser Moment den Alltag übersteigt – und das Ewige berührt.

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Architecten
Oppenheim Architecture
Jaar
2012
Projectstatus
Design

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