Kulturzentrum

Pucheim, Allemagne
© B. Friese

Der langgestreckte Baukörper steht vermittelnd im Spannungsfeld zwischen dem angrenzenden öffentlichen Grünzug und dem Vorplatz des evangelischen Gemeindezentrums, dessen Platzraum durch die Stellung des Bürgerhauses nach dem Vorbild bestehender Dorfstrukturen gegliedert wird. So hat das Gebäude zwei Gesichter: Zum Gemeindezentrum hin bildet eine zweigeschossige Fassade aus Glas und Lärchenholz die Platzkante; nach Osten hin findet die weiche Kontur eines Membrandaches ihr Pendant in einer Geländewelle, unter der sich die Tiefgarage verbirgt. Die Membrandachkonstruktion wurde in integrierter Planung entwickelt. Charakteristisch für die Konzeption eines dauerhaft als Versammlungsstätte genutzten Membranbaues ist die Sorgfalt, mit der bei der Strukturierung der Montageabläufe vorgegangen werden muss, da kritische Laststellungen vornehmlich während der Bauphase auftreten.

Das Kulturzentrum wurde mit dem „International Price for Textile Achitecture 1999" ausgezeichnet.

Planungs- und Bauzeit
1993 bis 1999

Realisierungswettbewerb
1993, 1. Preis

Bauherr
Gemeinde Puchheim

Architekt
Peter Lanz, Dipl.-Ing. Architekt BDA DWB
LAI Lanz Architekten + Ingenieure, München / Berlin

© B. Friese
© B. Friese
© B. Friese
Architectes
Lanz Architekten
Année
1999
Statut du projet+
Construit

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