Wohnüberbauung Rebgasse Binningen

Rebgasse, Binningen BL, Schweiz
Foto © Mark Ziörjen

Die Volumetrie der neuen Wohnüberbauung wird auf drei dreigeschossige Gebäudekörper verteilt die versetzt zueinander angeordnet werden. Durch die Vor-und Rücksprünge verzahnt sich das Gebäude in der Umgebung und schafft eine für das Einfamilienhausquartier angemessene Massstäblichkeit. Die Staffelung der Gebäudekörper lässt den Grünraum nahe an das Gebäude treten, wodurch eine symbiotische Verbindung zwischen Architektur und Natur entsteht. Der Zugang zur neuen Wohnüberbauung erfolgt durch ein stufenweises Annähern. Vom öffentlichen Raum gelangt man zunächst in die halböffentliche Erschliessungszone, bevor man schließlich den privaten Wohnraum betritt. Die zentral gelegene Erschliessungsachse erstreckt sich über die ganze Gebäudetiefe und verbindet die einzelnen Volumen miteinander. Sie ist das Herzstück der Überbauung und dient neben der Erschliessung der einzelnen Wohnungen auch als Ort der Begegnung und des Austauschs. Der Neubau ist als konsequenter Holzbau konzipiert. Das sichtbare statische Tragwerk und die präzise tektonische Fügung der einzelnen Bauteile bestimmen das äussere Erscheinungsbild. Die Gebäudehülle besteht aus einer vertikalen Holzschalung in einem zurückhaltenden Grünton. Im Bereich der Deckenstirn ändert sich die Schalungsrichtung, wodurch die facettenreichen Konturen des Gebäudes zusätzlich hervorgehoben werden. Das sichtbare Tragwerk setzt sich auch im Innern der Wohnungen fort. Die klaren und prägnanten Grundrisse sind auf die statische Struktur abgestimmt, welche die Wohnungen charakterisiert und ihnen ihren individuellen Ausdruck verleiht.

Foto © Mark Ziörjen
Foto © Mark Ziörjen
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Foto © Mark Ziörjen
Foto © Mark Ziörjen
Foto © Mark Ziörjen
Foto © Mark Ziörjen
Zeichnung © Schmid Ziörjen Architektenkollektiv
Zeichnung © Schmid Ziörjen Architektenkollektiv
Zeichnung © Schmid Ziörjen Architektenkollektiv
Architekten
Schmid Ziörjen Architektenkollektiv
Jahr
2025
Projektstatus
Gebaut
Team
Dominic Deppeler, Mark Ziörjen, Rafael Schmid

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