Centro Sanitario Bregaglia / 1. Rang / 1. Ankauf

Bondo, Schweiz

1. Rang / 1. Ankauf / 2023 - 2026 / Erweiterungsneubau / Wettbewerb

Fertigstellung / Eröffnung 6. Dezember 2025

Architektur: Iseppi Ganzoni AG in Zusammenarbeit mit Stefan Kurath
Landschaftsarchitektur WBW: Hoekstra Urbscheit Landschaftsarchitektur

Die Absicht eines Ausbaus der Dienstleistungen im Centro Sanitario Bregaglia in Bondo haben 2020 zum Entscheid geführt, den Bestand teilweise zu renovieren und mit neuen Raumangeboten zu erweitern. Aus diesem Grund ist 2023 ein Architekturwettbewerb für die Erweiterung des Centro Sanitario Bregaglia durchgeführt worden. Gewonnen hat das Architekturbüro Iseppi-Ganzoni AG mit dem Projekt „Silhouette“, das in Zusammenarbeit mit dem Architekten Stefan Kurath, sowie den Landschaftsarchitekten Urbscheit Hoekstra erarbeitet worden ist.

Der Bestandsbau ist 1992 vom Architekten Renato Maurizio geplant worden. Der Bau zeichnet sich durch einen langen Erschliessungsgang und seriell geschalteten Zimmern aus. Dies zeichnet sich in der Fassadengliederung mit den vertikalen Natursteinmauern und repetitiven Giebeldächern ab.

Der neue Erweiterungsbau schliesst am Westtrakt an und führt die Logik der Erschliessung und der seriell geschalteten Zimmer fort. Aufgrund der Hanglage des neuen Westtrakts ist dieser für die Notfallstation über eine separate Erschliessung im ersten Obergeschoss erschlossen worden. Die Ankunfts- und Eingangssituation im Erdgeschoss konnte so mit einem neuen Empfang mit Wartebereich übersichtlicher gestaltet werden. Der Empfang führt direkt zum zentralen Erschliessungskern. Direkt daran angeordnet ist der neue Aufenthaltsbereich mit Aussenterrasse direkt beim talseitigen Kastanienwald.

Architektonisch ist die Struktur des Bestandsbaus mit den vertikalen Natursteinwänden, abschliessenden Giebeldächern und verglasten strukturellen Öffnungen beim Erweiterungsbau in Holzbauweise interpretiert worden. In Dachform und Dachrinnendetails mit vertikalen Lisenen aus Holz zeichnen sich Analogien ab, während die dunkel gestrichene, strukturell gegliederte Holzfassade in zurückhaltender Leichtigkeit der Schwere und Erdung des Bestandsbaus entgegen tritt.

Foto © Sven Stoppani
Foto © Sven Stoppani
Foto © Sven Stoppani
Foto © Sven Stoppani
Foto © Sven Stoppani
Foto © Sven Stoppani
Architekten
urbaNplus / Stefan Kurath / GmbH
Jahr
2026
Projektstatus
Gebaut

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