Haus am Buechberg
Das Wohnhaus aus dem 18. Jh. besteht aus einer Holzkonstruktion auf einem Sandsteinsockel und wurde bis in die 1960er von einem Stall- und Scheunenflügel flankiert. Der Strickbau des Hauses befand sich in gutem Zustand, im Gegensatz dazu musste das marode Nebengebäude und die westliche Aussenwand des Haupthauses abgerissen werden.
Das bestehende Haus wurde in Anlehnung an den ehemaligen Scheunenteil um einen Wohnraum erweitert. Es entsteht ein räumliches Wechselspiel: hier der grosszügige neue Wohn- und Essraum mit Küche, dort die unveränderten Kammern innerhalb der Strickbau-Struktur. Der Mittelbereich behält seine dienende Funktion: hier befinden sich das Treppenhaus, im Erdgeschoss der Eingang und ein Bad. Und im Obergeschoss die Diele, die Ankleide und neu ein zweites Bad.
Der ehemalige Schuppen wurde durch einen Neubau ersetzt. Das Ursprungsvolumen wurde erhalten, aber um die Raumhöhe und die Aussicht zum Bodensee zu optimieren, wurde die Traufe angehoben. Im Zugangsgeschoss befinden sich zwei Schlafzimmer und ein Bad. Das nicht unterteilte obere Geschoss wird als Küche, Wohn- und Essraum genutzt. Die bestehende Strickbauwand ist auf der Seite des Nebengebäudes sichtbar.
Die neue Fassade wurde, in Anlehnung an die traditionellen Ökonomiegebäude des Weilers, als vertikale Deckleistenschalung erstellt. Die Fenster können mit Holzschiebeläden abgedeckt werden. Die bestehende Hausfassade bleibt, bis auf den Türeinbau anstelle eines Fensters auf der Südseite, unverändert.
- År
- 2020
- Projektstatus
- Built












