Campo am Bornheimer Depot

Frankfurt am Main, Germany
Photo © Jean-Luc Valentin

Inmitten des beliebten Frankfurter Stadtteils Bornheim liegt das im Jahr 2003 aufgegebene historische Straßenbahndepot. In den folgenden Jahren wurden Depot und umliegende Brachflächen von drei Architekturbüros zu einem urbanen Quartier mit einer Mischnutzung aus Wohnen, Arbeiten, Einzelhandel und Gastronomie umgewandelt. Ein denkmalgeschützte Gebäude, das Straßenbahndepot und ein gründerzeitliches Wohnhaus blieben erhalten. Als wesentlichen Bestandteil des Ensembles realisierten STEFAN FORSTER ARCHITEKTEN vier Stadthäuser, die sich mit ihrem klinkerverkleideten Sockel und der hell verputzten Fassade in den Kontext einfügen. Loggien stellen die Verbindung zum neu entwickelten Quartiersplatz her. Auf der Rückseite öffnen sich die Wohnungen mit Balkonen zum begrünten, ruhigen Innenhof. Als „größtes innerstädtisches Passivhausprojekt in Deutschland“ erhielt das Quartier 2011 den Green Building Award der Stadt Frankfurt sowie einen Anerkennungspreis beim deutschen Städtebaupreis. 

Anzahl Wohnungen: 50

Geschossfläche: 5.745 qm

Leistungsphasen: 1-5 + KOL

Photo © Lisa Farkas
Photo © Lisa Farkas
© Lisa Farkas
Photo © Lisa Farkas
Photo © Lisa Farkas
© Lisa Farkas
Drawing © Stefan Forster Architekten
Architects
Stefan Forster GmbH
Year
2009
Project Status
Built
Client
ABG Frankfurt Holding
Team
Charlotte Hepp, Ferdinand Oswald, Jelena Duchrow, Julia Goldschmidt

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